Heizungs-ABC

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Heizungs-ABC

Alles dreht sich ums Energiesparen: der Gesetzgeber schreibt es vor, der Bausachverständige erarbeitet das Sanierungsgutachten, der Handwerker montiert Heizungsanlagen, Solarpaneele und Wärmedämmsysteme und Sie als Bauherr und Hauskäufer müssen den Überblick behalten. Dazu haben wir Ihnen eine kleine Übersicht der wichtigsten Begriffe rund ums Heizen zusammengestellt.

Abgasverlust

Der Abgasverlust ist Wärme, die mit den heißen Kesselabgasen zum Schornstein hinausgeht. Er wird vom Bezirksschornsteinfegermeister-/in bei der jährlich durchzuführenden Emissionsmessung ermittelt und als Prozentgröße protokolliert.

Merkmale des Abgasverlusts

Da der Abgasverlust nur während der Brennerlaufzeiten auftritt, kann er in seiner Messgröße direkt als Brennstoffverlust verstanden werden. Beispiel: Bei einem jährlichen Brennstoffverbrauch von 4.000 Liter Heizöl und einem gemessenen Abgasverlust von 12 % entspricht dies 0,12 × 4.000 Liter = 480 Liter.

Der Verlust ist in Wirklichkeit größer. Denn der im trockenen Abgas enthaltene Wasserdampf wird mit seiner Kondensationswärme bei der Messung nicht berücksichtigt. Er bildet einen zusätzlichen „latenten“ Wärmeverlust von ca. 11% bei Gas und 6% bei Heizöl. Gemessene 12% Abgasverlust eines Ölkessels sind somit in Wirklichkeit 12 + 6 = 18%. Brennwertkessel nutzen dies als zusätzlichen Energievorteil.

Gesetzliche Regelungen

Maximale Abgasverluste und Übergangsfristen
Da der Abgasverlust sehr leicht zu ermitteln ist, gibt es gesetzlich festgelegte Maximalwerte, die mit der jährlich durchzuführenden Emissionsmessung überwacht werden. So dürfen z. B. ab 01. Januar 1998 neu installierte Heizkessel bis 25 kW Leistung den Grenzwert von 11 Prozent nicht überschreiten. Für ältere Kessel gibt es Übergangsregelungen.

Biogas

Bezeichnung für ein brennbares Gas, das bei der Vergärung von organischem Material wie Pflanzen, Gülle, Hausmüll und Kompost entsteht.
Unter Luftabschluß und im Dunkeln zersetzen Bakterien organisches Material in den gasförmigen Kohlenwasserstoff Methan (dem Hauptbestandteil von Erdgas), außerdem entstehen Kohlendioxid und zahlreiche andere Gase in kleinen Mengen.
Vor der Verbrennung muss das Biogas deshalb üblicherweise gereinigt werden.
Die Hauptbestandteile des Biogases Methan und Kohlendioxid gehören zu den Treibhausgasen, trotzdem ist Biogas klimaneutral, da nur soviel Kohlendioxid freigesetzt werden kann, wie die Pflanzen vorher aus der Luft aufgenommen haben

Quelle: www.energiesparhaus.at

Biomasse

Bezeichnung für organische Stoffe pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, die als Energieträger genutzt werden.
Im Gegensatz zu fossilen Rohstoffen zählen sie zu den erneuerbaren Energieträgern.
Biomasse ist gespeicherte Sonnenenergie. Biomasse wird von Pflanzen durch den Prozeß der Photosynthese gebildet. Die dafür notwendige Energie liefert die Sonne.
Wird Biomasse energetisch genutzt, bleibt der Kohlendioxid-Kreislauf weitgehend geschlossen, denn das bei der Nutzung freigesetzte CO2 wurde beim Wachstum der Pflanze aus der Atmospäre entnommen und gebunden.

Quelle: www.energiesparhaus.at

Blauer Engel

Mit der wachsender Bedeutung des Umweltschutzes wurden vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. (RAL e.V.) mit der Vergabe des Umweltzeichens (UZ) Blauer Engel umweltrelevante Geräteanforder-ungen eingeführt. Die Anforderungen des Blauen Engel (bzw. RAL-UZ) umfassen u.a. eine rationelle Energienutzung sowie Schadstoffgrenzwerte.
Auszeichnungsgrundlage

Logo des Umweltzeichens

Blauer Engel (RAL-UZ)

Die vom jeweiligen Gerät erreichten Werte sind nach entsprechenden Normvorschriften von neutralen Prüfinstituten zu bestätigen. Geräte, die die Anforderungen des Blauen Engel erfüllen, dürfen mit einem entsprechenden Logo des Umweltzeichens gekennzeichnet werden.

Entwicklung

Die Anforderungen des Blauen Engel werden in regelmäßigen Abständen dem gegenwärtigen Stand der Technik angepasst. Da das Umweltzeichen eine Attraktivitätssteigerung darstellt, wird so die Entwicklung immer umweltschonenderer Techniken vorangetrieben. In der Heiztechnik wird dies insbesondere durch die Entwicklung der NOX-Anforderungen deutlich.

Quelle: Buderus

Blockheizkraftwerk

Ein Kraftwerk, das nicht nur Strom erzeugt, sondern bei dem auch die Wärme genutzt wird, bezeichnet man als Blockheizkraftwerk (BHKW). Dieses Prinzip wird auch als „Kraft-Wärme-Kopplung“ bezeichnet. Diese Technik bietet sich immer dort an, wo Wärmebedarf und Stromverbrauch ungefähr gleichzeitig anfallen (z.B. Hallenbäder, Krankenhäuser,…) Bei Kleinanlagen treibt meist ein Diesel-, Gas- oder Biogasmotor einen Generator an.

Die im Kühlwasser und in den Abgasen des Motors enthaltene Wärme wird gleichzeitig für Heizzwecke genutzt. Durch die Nutzung der Abwärme, die beim Stromerzeugungsprozeß in herkömmlichen Kraftwerken ungenutzt verpufft, läßt sich der Energienutzungsgrad desGesamtprozesses entscheidend erhöhen, zum Beispiel von 30 bis 45% auf 80 bis 90% bei Kraft-Wärme-Kopplung. Dadurch werden auch die CO2- Emissionen, die bei der Energieumwandlung entstehen, reduziert, und zwar bis zu 30%.
Ein Konzept, bei dem die Kraft-Wärme-Kopplung von vornherein vorgesehen ist, ist in Heizkraftwerken realisiert.

Seit einiger Zeit wird die Kraft-Wärme-Kopplung aber auch in kleineren motorisch betriebenen Kraftwerken eingesetzt. Diese Motoren sind Öl- oder Gasgetriebene Verbrennungskraftmaschinen. Sie werden als Blockheizkraftwerke (BHKW) bezeichnet. Voraussetzung für den sinnvollen Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung ist der gleichzeitige Bedarf an Strom und Wärme sowie möglichst große Nähe des BHKW zum Endverbraucher.
Beides ist z. B. sowohl in Wohnhaussiedlungen als auch in kleineren Gewerbegebieten gegeben, wo BHKW mehr und mehr Verbreitung finden.

Bundesimmisionsschutzverordnung

Die Bundesimmissionsschutzverordnung – auch als Kleinfeuerungsverordnung bezeichnet – gibt die maximalen Grenzwerte des Abgasverlustes für die jeweiligen Kesselgrößen und Installationszeitpunkte vor. Für Altanlagen gelten in Abhängigkeit des Ist-Zustandes der bestehenden Heizungsanlage unterschiedlich lange Übergangsfristen.

Quelle: Buderus

Blower-Door-Messung

Die Blower-Door-Messung stellt ein Verfahren zur Dichtheitsprüfung von Gebäuden dar. In eine Tür wird ein Ventilator eingespannt und im Haus ein Unterdruck oder ein Überdruck erzeugt. Es wird dabei ermittelt, wie oft das Luftvolumen des Gebäudes bei einer bestimmten Druckdifferenz zur Außenluft pro Stunde ausgetauscht wird. Die Messung der Dichtheit sollte jedenfalls bei allen Leichtbauten (insbesonders Fertighäuser) durchgeführt werden, aber auch bei Massivbauten ist eine Dichtheitsmessung empfehlenswert (Fensteranschlüsse, Dachausbau,…).

Die Ansprüche an ein Wohngebäude sind – nicht erst seit gestern – im wesentlichen auf 3 Kernforderungen zu reduzieren: Man will komfortabel wohnen, dabei möglichst wenig Energiekosten zahlen und sein Haus auf Dauer vor Schäden sowie den damit zusammenhängenden Reparaturen schützen. Die Qualität der Dämmung lässt sich mit der Thermografie beurteilen.
Um jedoch eine sicher Aussage über die Qualität der Wind(Luft)dichtigkeit zu ermöglichen bedarf es der Überprüfung mit dem Blower-Door-Verfahren! Mit der relativ simplen und zerstörungsfreien Messmethode der Blower-Door lässt sich ohne großen Zeitaufwand die Qualität ihres Gebäudes kontrollieren.
Mit dem Luftdichtheitstest können Fehler in der Luftdichtheitsebene im Handumdrehen beseitigt werden. Noch während des Betriebes der Messeinrichtung können die sonst nur schwer aufzuspürenden Leckagen geortet und beseitigt werden. Unnötige, meist teure und aufwendige Reparaturarbeiten an der Bausubstanz werden ausgeschlossen. Durch die Ermittlung der Luftwechselrate bei der Messung lassen sich sichere Rückschlüsse auf die tatsächliche Heizenergie durchführen.

Quelle: www.energiesparhaus.at

Brennstoffe

Ausgehend von der Marktdominanz handelt es sich dabei in der Regel um Heizöl und Erdgas. Alternativen hierzu sind Flüssiggas, Festbrennstoffe, Fernwärme und elektrischer Strom.

Eigenschaften und Zusammensetzung

Zusammenhang zwischen Taupunkttemperatur und CO2-Gehalt im Abgas Die Eigenschaften der Brennstoffe wie Heizwert, Brennwert, Wasserdampftaupunkt usw. resultieren aus ihrer chemischen Zusammensetzung. Wesentliche Bestandteile von Erdgas und Heizöl sind die chemischen Grundelemente Kohlenstoff © und Wasserstoff (H).

Verbrennung

Bei der Verbrennung verbinden sich die Brennstoff-Bestandteile Kohlenstoff © und Wasserstoff (H) mit dem Luftsauerstoff (O) zu Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O). Hierbei wird Wärme frei, die etwa zur Hälfte unmittelbar von der Flamme an den Brennraum abgestrahlt wird. Der Rest ist in den heißen Verbrennungsgasen (Heizgasen) einschließlich des dampfförmigen Wassers gespeichert
Quelle: Buderus

Emissionen

Unter Emissionen einer Heizungsanlage versteht man im Allgemeinen Verbrennungsprodukte, die mit dem Abgas über den Schornstein in die Atmosphäre gelangen und dort entweder unmittelbar oder über längere Zeiträume wirksam werden.

Zwangsläufige Verbrennungsprodukte

Grundsätzlich entstehen bei jedem Verbrennungsprozess entsprechende Verbrennungsprodukte. Die Hauptenergieträger der Brennstoffe Heizöl und Erdgas sind Kohlenstoff © und Wasserstoff (H). Sie verbinden sich mit dem Luftsauerstoff zu Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O).

Abhängig von der Art des Brennstoffes und den jeweiligen Anteilen an Kohlenstoff und Wasserstoff entstehen unterschiedliche Mengen an Kohlendioxid und Wasserdampf.
Beide Gase sind natürliche Umweltbestandteile. Allerdings ist ihre Wirkung klimarelevant und deshalb eine langfristige Freisetzung insbesondere von Kohlendioxid problematisch. Eine Minderung ist kurzfristig möglich durch Einsatz kohlenstoffarmer Brennstoffe, vor allem aber durch ökonomischen Brennstoffeinsatz.
Bei der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe entsteht das als Verursacher des „sauren Regen“ geltende Schwefeldioxid. Es ist allerdings ein zwangslVerbrennungsprodukt, das nur durch Brennstoffeinsparung äufiges oder -entschwefelung beseitigt werden kann.
Vermeidbare Verbrennungsprodukte

Als vermeidbare Verbrennungsprodukte gelten Ruß, Kohlenmonoxid und die Stickoxide. Sie entstehen durch bestimmte Verbrennungsbedingungen und sind somit beeinflussbar.

Quelle: Buderus

Erdgas

Erdgas ist einer der bevorzugten Brennstoffe, die in Deutschland zur Beheizung eingesetzt werden. Erdgas besteht überwiegend aus der Kohlenwasserstoffverbindung Methan (CH4). Der Wasserstoffanteil – etwa 20 bis 22 Gewichtsprozent – reagiert bei der Verbrennung zu Wasserdampf, dessen Kondensationswärme in Brennwertkesseln nutzbar gemacht werden kann.

Vorteile von Erdgas

Für den Brennstoff Erdgas sprechen sehr gute technologische Vorraussetzungen. Denn Brennstoffe sind nur im gasförmigen Zustand brennbar. Erdgas wird bedarfsgerecht von einem kommunalen Versorgungsunternehmen wie z.B. den Stadtwerken über das Versorgungsnetz bezogen. Durch Wegfall der Bevorratung beim Abnehmer entstehen Platz- und Kostenvorteile, allerdings wird neben dem Arbeitspreis auch ein Grundpreis erhoben.

Erdgas LL und E

Erdgas wird mit dem Zusatz „LL“ und „E“ versehen. Dieser gibt Auskunft über die unterschiedlichen Heiz- und Brennwerte der beiden Erdgas-Zusammensetzungen. Erdgas LL enthält etwa 81 Volumen-% Methan (CH4) und Erdgas E um 94 Volumen-%. Die Differenz besteht im Wesentlichen aus Stickstoff, der an der Verbrennung nicht teilnimmt.

Quelle: Buderus

Festbrennstoffe

Zu der Gruppe der Festbrennstoffe gehören Steinkohle, Braunkohle, Koks und Holz. Vor allem der Einsatz von Holz in Kachelöfen und Kaminen als Zusatzheizung erfreut sich zunehmender Beliebtheit. So kann insbesondere in der Übergangszeit die zentrale Heizungsanlage außer Betrieb bleiben und während der Heizperiode beliebig zugeheizt werden.

Chemische Zusammensetzung

Feste Brennstoffe werden nach ihren natürlichen und künstlichen Formen unterschieden. Natürliche Festbrennstoffe sind z. B. Braunkohle, Steinkohle, Torf und Holz. Als künstliche Brennstoffe werden dagegen die Verarbeitungs- bzw. Veredlungsprodukte der natürlichen Festbrennstoffe bezeichnet, so z. B. Braunkohlebriketts, Steinkohlebriketts oder Holzpreßlinge. Je nach ihrer Entstehungsgeschichte und dem Verarbeitungsprozess haben die Brennstoffe eine unterschiedliche chemische Zusammensetzung. Chemische Bestandteile der festen Brennstoffe sind Kohlenstoff ©, Wasserstoff (H), Sauerstoff (O), Stickstoff (N), Schwefel (S), Wasser (H2O) und Asche. Steinkohle besitzt von allen Festbrennstoffen den größten Anteil an Kohlenstoff, während Holz den größten Sauerstoffanteil aufweist.

Quelle: Buderus

Flachkollektor

Besteht im wesentlichen aus einer Rahmenkonstruktion, die nach unten gut wärmegedämmt ist. Im Inneren liegen die Rohre mit dem Wärmeträger, die mit dem Absorber (schwarz beschichtete Metallplatte) abgedeckt sind. Darüber ist das Gehäuse mit einer transparenten Schicht (z.B. Solarglas) abgedeckt. Die einfllende Sonnenstrahlung wird im Absorber in Wärme umgewandelt, diese wird vom Wärmeträger abtransportiert. Verwendung für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung in der Übergangszeit.

Quelle: www.energiesparhaus.at

Flüssiggas

Flüssiggas fällt bei der Gewinnung von Erdöl und Erdgas an. Im Wesentlichen ist es ein Gemisch aus Propan und Butan. Die Brenneigenschaften sind ähnlich wie die von Erdgas, d.h. gerätetechnisch ist eine Umstellung auf die verschiedenen Gasarten meist kein Problem. Flüssiggas kommt zum Einsatz, wenn die gerätetechnischen Eigenschaften der Gasgeräte gewünscht werden, aber (noch) keine Erdgasversorgung gegeben ist.

Quelle: Buderus

Fußbodenheizung

Die Fußbodenheizung hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Die Gründe für den verstärkten Einsatz dieses Heizsystems vielseitig. Gegenüber konventionellen Anlagen gibt Fußbodenheizung eine milde, gleichmäßige Wärme über gesamte Bodenoberfläche ab und schafft somit ein größeres Behaglichkeitsempfinden.

Man sieht sie nicht, aber man fühlt sie. Die Wärme, die aus dem Boden kommt. Sie verteilt sich gleichmäßig über den ganzen Raum und sorgt für ein wohlig-angenehmes Raumklima. Hier läßt sich’s prima leben, spielen und arbeiten.

Fußbodenheizungen finden immer mehr Freunde. Kein Wunder, denn in diesen modernen Niedertemperatursystemen stecken immerhin über 20 Jahre Erfahrung.
Warum Fußbodenheizung? Fußbodenheizungen werden mit energiesparender Niedertemperatur betrieben. Technisch läßt sich das am einfachsten so erklären: Da der gesamte Fußboden als große Heizfläche fungiert, kommen diese Systeme mit einer geringen Heizwassertemperatur aus. Im Durchschnitt ca. 30 °C statt 60 °C. Damit stehen Ihnen alle Möglichkeiten bei der Wahl des Energieträgers-/erzeugers offen. Und da sich die Wärme so schön gleichmäßig vom Boden über den Raum verteilt, fühlen Sie sich bei 20 °C Raumtemperatur so wohl wie in einem konventionell beheizten Raum mit 22 °C. Unterm Strich ein doppelter Spareffekt. Die insgesamt niedrige Temperatur im System minimiert die Wärmeverluste. Das spart Energie und Kosten. Und auch das „persönliche Wärmeerlebnis“ senkt die Kosten, denn bereits eine um 1°C niedrigere Raumtemperatur bedeutet ca. 6% Energieersparnis.

Aufbau einer Fußbodenheizung
Im privaten Wohnbereich wie in historischen Gebäuden, Galerien oder Kirchen. In Ökonomische und ökologische wie gesundheitliche Argumente sprechen für diese langlebigen Heizsysteme. Werkshallen wie im Freigelände. Sie wärmen exotische Tiere im Zoo oder lassen Gemüse schneller wachsen. Dem Einsatz der Fußbodenheizungen sind kaum Grenzen gesetzt.
Mit einer Fußbodenheizung erzielen Sie ein nahezu ideales Temperaturprofil. Die Wärme ist da, wo sie am meisten gebraucht wird. Sie verteilt sich gleichmäßig über die Raumhöhe. Es gibt keine Überhitzung im Kopf- und Fußbereich. Im Gegenteil: Das gesunde, gleichmäßige Raumklima sorgt rundum für Behaglichkeit. Zehn gute Gründe pro Fußbodenheizung.
Fast jedes zweite Ein- und Zweifamilienhaus wird heute bereits mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Sie ist kein Luxus mehr, sondern eine Vernunftentscheidung für Komfort und Wirtschaftlichkeit. 10 Gründe sprechen für die Fußbodenheizung:

1. Sie ist behaglich – die milde Strahlungswärme von unten sorgt für Wohlbefinden.
2. Sie ist wirtschaftlich: Die großflächige „Wärmequelle“ spart durch niedrigere Temperaturen bis zu 12 Prozent Energie.
3. Sie ist umweltfreundlich: Das Bau-Ministerium emphielt die Fußbodenheizung als optimale Kombination mit alternativen Energien wie Wärmepumpe und Solarkollektoren.
4. Sie ist sauber und gesund: Feuchtigkeit und Schimmelpilz haben keine Chance mehr. Da so gut wie kein Staub aufgewirbelt wird, können nicht nur Allergiker aufatmen.
5. Sie ist zukunftweisend: Die Heizung von morgen ist unsichtbar und energiebewußt. Dank innovativer Technik regelt sie sich von selbst.
6. Sie ist sicher: Eine Flächenheizung bietet den hohen Qualitätsstandard des deutschen Normenausschusses. DIN- und Europa-Normen garantieren geprüfte Sichterheit.
7. Sie ist unsichtbar: Die Fußbodenheizung gewinnt wertvollen Raum ohne störende Heizelemente. Damit eröffnet sie sich völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten.
8. Sie ist vielseitig: Fliesen, Naturstein, Teppichboden, Laminat oder Parkett harmonieren bestens mit der Fußbodenwärme.
9. Sie eignet sich für Neubau oder Renovierung. Speziell für die Althausmodernisierung wurden die Systeme mit niedriger Bauhöhe entwickelt.
10. Hinter ihr steht ein durchdachtes System: Der Bundesverband Flächenheizung (BVF), Zusammenschluß namhafter Hersteller, setzt Qualitätsmaßstäbe und schult die Heizungsbauer vor Ort. Behaglichkeit und Komfort, sondern auch für die Gesundheit.

Der spätere Bodenbelag sollte bereits in die Planung der Heizanlage mit einfließen. So kann der Bauhöhe und Wärmeleitwiderstand berücksichtigen und damit die Fußbodenheizung optimal auslegen. Dies sorgt für höchstmögliche Energieausnutzung. Wechselt der Hausbesitzer später einmal den Bodenbelag, bleibt bei fachgerechter Ausführung die Leistungsfähigkeit der Heizanlage selbstverständlich erhalten.

Grundsätzlich sind bei der Wahl des Bodenbelags keine Grenzen gesetzt. Geeignet sind:

    • Keramische Fliesen
    • Platten
    • Natur- oder Betonstein
    • Textilbeläge
    • PVC
    • Linoleum
    • Laminate
    • Parkett

Quelle: www.flaechenheizung.de

Gasbrenner

Gasbrenner sind Bestandteil des Gasheizkessels. Sie können grundsätzlich in Gebläsebrenner und in atmosphärische Brenner, die üblicherweise ohne Gebläse arbeiten, unterteilt werden.
Einteilung von Gasbrenner-Ausführungen

Der Vorzug von Gebläsebrennern ist die Möglichkeit auch bei unterschiedlichen Druckverhältnissen stabile Verbrennungsergebnisse zu realisieren. Atmosphärische Brenner ohne Gebläse sind dagegen sehr leise und benötigen weniger elektrische Hilfs-energie. Gebläsebrenner werden auch als Diffusionsbrenner bezeichnet. Atmosphärische Brenner zählen zu den Vormischbrennern. Der Unterschied dieser beiden Ausführungen liegt vor allem darin, dass beim Vormischbrenner die Vermischung von Gas und Luft örtlich getrennt von der Zündstelle stattfindet, während dies beim Diffusionsbrenner an der selben Stelle geschieht.

Funktion des atmosphärischen Brenners

Die heute bei Heizkesseln mit kleinerer und mittlerer Leistung überwiegend eingesetzten atmosphärischen Brennern arbeiten nach dem Venturiprinzip. D.h., dass das Verbrennungsgas durch eine Düse in ein speziell geformtes Rohr, das Venturirohr, geblasen wird. Beim Ausströmen aus der Düse bzw. Einströmen in das Venturirohr wird Verbrennungsluft angesaugt. Auf diese Weise wird der Vormischeffekt von Gas und Luft erzielt. Das Gemisch strömt anschließen in einen Brennstab, wo es durch ein Perforationsfeld austritt und gezündet wird.

Entwicklungsschritte des atmosphärischen Brenners

Die Entwicklung des atmosphärischen Brenners ist von der Minimierung der Stickoxid(NOX)-Emissionen geprägt. Dies gelang bis Ende der achtziger Jahre zunächst durch vermehrten Einsatz von Kühlstäben und mehrstufige Brennerausführungen. Die Basis für den schadstoffarmen Heizbetrieb ist heute das Prinzip der vollständige Vormischung. Dabei wird das Verbrennungsgas schon vor der Verbrennung vollständig mit der für den Verbrennungsprozess notwendigen Luftmenge vermischt.

Quelle: Buderus

Gebäude-Wärmeverlust

Die Innenwärme der Räume fließt zum großen Teil als „Transmissionsverlust“ über die Umfassungsfläche des Gebäudes ab. Dazu kommt der „Lüftungsverlust“. Er entsteht über den aus hygienischen Gründen, aber auch durch gebäudeseitige Undichtigkeiten bewirkten, Luftaustausch.
Durchführung nachträglicher Dämm-Maßnahmen

Nachträgliche Dämm-Maßnahmen am Gebäude werden in erster Linie für Baujahre vor 1982 überlegenswert sein. Wirkungsvoll sind Maßnahmen an großen Flächen mit großen Temperaturgegensätzen zwischen der Innen- und Außenseite. Dazu gehören Außenwände, große Fensterflächen, die Decke zum unbeheizten Dachraum und Dachschrägen, wenn der Dachraum ausgebaut ist. Große Temperaturgegensätze zeigen die gegen Außenluft temperierten Bauteile, weniger große die gegen Erdreich grenzenden, sowie Zwischenwände bei unterschiedlich temperierten Räumen. Die Brennstoffeinsparung durch wärmedämmende Maßnahmen an außenluftberührten Flächen ist über die Verbesserung der Wärmedurchgangszahl (k-Zahl) rechnerisch leicht abzuschätzen.

Beispielberechnung:
Eine Außenwand mit k = 1,15 W/(m2 × K), bestehend aus 30 cm Hochlochziegel mit 1,5 cm Innen- und 2 cm Außenputz, wird mit 6 cm Mineralwolle gedämmt. Damit verbessert sich die Wärmedurchgangszahl auf k = 0,4 W/(m2 × K) und die Brennstoffeinsparung beträgt ca. (1,15 – 0,4) × 9 = 6,8 Liter Heizöl je Quadratmeter gedämmte Fläche und Jahr.

Hausstaub

Der Hausstaub ist ein buntes Gemisch verschiedenster Substanzen und Kleinstlebewesen. An sich ist er völlig harmlos und ein normaler Bestandteil unserer Umwelt. Doch leider können sich im Hausstaub zahlreiche alliergieauslösende und sogar krankmachende Substanzen befinden. Dazu gehören unter anderem Blütenpollen, Bakterien, Schimmelpilze und Pilzsporen, Algen und der berüchtigte Kot der Hausstaubmilbe. Der Staub-Cocktail wird beim normalen Staubsaugen zum Teil aufgesaugt und bleibt teilweise in einem guten Microfilter hängen.
Doch leider werden gerade Kleinstteilchen, wie Pilzsporen, Milbenkot und Bakterien wieder in die Wohnung zurückgeblasen. Ein normaler Staubsaugerbeutel ist sogar völlig ungeeignet Kleinstteilchen zurück zu halten. Bakterien fliegen durch die Poren wie Stubenfliegen durch einen Lattenzaun. Außerdem bewirkt das Staubsaugergebläse, dass sehr viel Staub aufgewirbelt wird, der gar nicht mehr angesaugt werden kann.
Die Staubkonzentration in der Luft steigt paradoxerweise gerade durch das Staubsaugen an. Feinststäube, die vom Staubsauger wieder in die Luft geblasen werden, werden vom Selbstreinigungssystem der Atemwege nicht gestoppt und gelangen tief in die Lungen, wo sie sich festsetzen können. Besonders für den Allergiker kann der Hausstaub sehr unangenehme, für den Asthmatiker sogar lebensbedrohliche Folgen haben.
All diese Probleme lassen sich mit einem Zentral-Staubsauger auf elegante und angenehme Weise lösen. Feinststäube stellen kein Problem mehr dar. Nicht eine Schimmelspore wird in die Wohnung zurückgeblasen. Kein Staub wird mehr aufgewirbelt. Allergieauslösende und krankmachende Substanzen werden wirkungsvoll entfernt.
Quelle: www.cleanformat.de

Heizkessel

Im Heizkessel wird die Brennstoffenergie in nutzbare Wärme umgesetzt und an das Kesselwasser übertragen. Moderne Kessel sind eine Funktionseinheit (Unit), bestehend aus dem Kesselkörper mit Wärmetauscherflächen, Brennraum und Wasserfüllung, dem Öl- oder Gasbrenner sowie der regeltechnischen Ausstattung.

Plazierung des Heizkessels

Bodenstehende Heizkessel und solche mit Verbrennungsluft-Versorgung direkt aus der Umgebung benötigen in der Regel einen eigenen Heiz- oder Technikraum für ihre Aufstellung. Ab 50 kW Wärmeerzeugerleistung muss dieser auch eine Reihe von Auflagen erfüllen. Wandhängende Geräte können wahlweise raumluftunabhängig und damit auch innerhalb des Wohnbereichs installiert werden. Sie sind außerordentlich flexibel einsetzbar und machen einen eigenen Heizraum und sogar Schornstein überflüssig.

Vorzüge eines Heizraums

Allerdings bietet ein Heizraum, wie auch der Schornstein, Vorzüge, die insbesondere auf längere Sicht sehr wertvoll sein können. So sind kostengünstige raumluftabhängige Wärmeerzeuger beliebiger Brennstoffarten einsetzbar. Bei raumluftunabhängig betriebenem Wärmeerzeuger ist der Aufstellraum auch anderweitig, z.B. als Hobbyraum, nutzbar. Auch bietet der Aufstellraum den Vorteil, dass eventuell gewünschten, solaren Systemerweiterungen keine Grenzen gesetzt sind. Hinzu kommt, dass hier weder Geräuschentwicklungen noch Servicearbeiten am Heizkessel stören.

Quelle: Buderus

Heizkurve

Um an kalten Tagen mehr Heizleistung übertragen zu können, müssen die Heizkörper höher temperiert sein als an milden Tagen. Dieser Zusammenhang von Außentemperatur und Heizflächentemperatur wird als „Heizkurve“ bezeichnet.
Quelle: Buderus

Heizleistung

Die erforderliche Heizleistung ist bei durchgehender Beheizung im Wesentlichen abhängig von der jeweiligen (aktuellen) Außentemperatur. Die Heizungsanlage, insbesondere die Kesselleistung, wird nach dem Bedarf der kältesten Tage dimensioniert. Dazu kommen evtl. Zuschläge für die Warmwasserbereitung und für unterbrochenen Heizbetrieb.

Auslegung und Brennerleistung kleiner Kessel

Die Brennerleistung kleinerer Kessel ist häufig unveränderlich auf den höchsten Bedarf ausgelegt. Bei geringerem Bedarf erfolgt die Leistungsanpassung über Brenner-Ein/Aus-Schaltungen. Zunehmend setzen sich Brenner mit veränderlicher, – „modulierender“ – oder auch gestufter Leistung durch.

Quelle: Buderus

Heizöl

Heizöl gehört wie Erdgas zu den bevorzugt eingesetzten Brennstoffen in Deutschland. Heizöl besteht überwiegend aus Kohlenstoff. Der Wasserstoffanteil ist mit 13 bis 16 Gewichts-% niedriger als der von Erdgas. Folglich wird bei der Verbrennung weniger Wasser(dampf) gebildet und der Unterschied zwischen Brennwert und Heizwert ist entsprechend geringer.

Verbrennung von Heizöl

Als leitungsungebundener Brennstoff ist Heizöl prinzipiell überall einsetzbar. Preisvorteile entstehen durch freie Wahl des Händlers sowie Einkauf in größeren Mengen.
Ebenso wie Erdgas hat Heizöl sehr gute Voraussetzungen für einen weitgehend umweltschonenden Einsatz. Die Verwendung von flüssigem Brennstoff wie Heizöl setzt jedoch voraus, dass dieser erst in die gasförmige Phase überführt wird, um anschließend mit dem Luftsauerstoff zu reagieren.
Das Öl wird unter hohem Druck durch eine Düse gepresst, in Rotation versetzt und so in feinste Tröpfchen zerrissen. Über ein Gebläse wird die benötigte Verbrennungsluft zugeführt. Die Zündung des Luft-Gas-Gemisches erfolgt beim Brennerstart über Zündelektroden, während der Brennerlaufzeit durch die Flamme selbst.
Quelle: Buderus

Heizanlagenverordnung

Die Heizungsanlagenverordnung regelt den Einbau und die Aufstellung von Wärmeerzeugern. Danach dürfen z. B. seit dem 1. Januar 1998 bis auf wenige Ausnahmen nur mit dem CE-Zeichen als Niedertemperatur- und Brennwertkessel ausgewiesene Heizkessel zum dauernden Verbleib eingebaut oder aufgestellt werden.

Quelle: Buderus

Heizwert

Brennwert (Hs) und Heizwert (Hi) bezeichnen den Energieinhalt eines Brennstoffs. Der Heizwert bezieht sich dabei auf das Wärmepotential, das allein auf den trockenen Teil der bei der Verbrennung entstehenden Verbrennungsgase zurückzuführen ist. Unter Brennwert wird der gesamte Wärmeinhalt verstanden, der sich aus dem Wärmepotential des trockenen und feuchten Verbrennungsgases zusammensetzt.Der Energieinhalt des Heizwertes liegt unter dem des Brennwertes.
Quelle: Buderus

Heizwert und Brennwert

Vollständige Brennstoffausnutzung wird erreicht, wenn die Verbrennungsgase bis auf 20°C Bezugstemperatur abgekühlt werden, so dass der Wasserdampf vollständig kondensiert. Die so erzielte Energieausbeute wird als Brennwert bezeichnet.

Der gebräuchliche Bewertungs-Maßstab in Deutschland ist jedoch der Heizwert. Dieser gibt die bei vollständiger Verbrennung freiwerdende Wärme ohne Wasserdampf-Kondensation an. Die Differenz zwischen Brennwert und Heizwert entspricht somit der Wasserdampf-Kondensationswärme.

Holz

Nahezu die Hälfte des gesamten Energiebedarfs wird in Mitteleuropa zur Beheizung unserer Wohnungen benötigt. Durch entsprechende Wärmedämmung der Gebäudehüllen wird dieser Prozentsatz künftig erheblich reduziert werden. Vor allem Geräte, die im unterem Leistungsbereich effizient arbeiten, sind deshalb von steigendem Interesse. Die Heizungssysteme der Zukunft werden kleiner dimensioniert werden und die Brauchwassererwärmung eine höhere Bedeutung gegenüber der reinen Heizwärme bekommen.
Die technische Entwicklung bei den Holzfeuerungen kleiner Leistung hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. So bietet die Primärofen-Technik einen vergleichbaren Bedienungskomfort wie Gas- oder Ölheizungen. Die zentrale Konzeption , mit Aufstellung des Wärmeerzeugers im Wohnraum, vermindert Leitungsverluste im Vergleich zu Kellergeräten.
Damit ist die Möglichkeit gegeben, alle Wünsche nach der Wärmeversorgung mittels gespeicherter Energie zu erfüllen. Denn: Holz ist gespeicherte Sonnenenergie, seine Verbrennung CO2-neutral.
Holz ist eine erneuerbare, heimische Energiequelle. Holz ist ausreichend verfügbar, denn vom jährlichen Zuwachs in heimischen Wäldern werden zur Zeit nur etwa zwei Drittel genutzt. Die Nutzung von heimischen Holz schafft außerdem zahlreiche Arbeitsplätze in Industrie, Gewerbe, Dienstleistung sowie in der Land- und Forstwirtschaft.
Die Kostenrechnung für die Nutzung fossiler Energie ist unvollständig, weil die Folgekosten für Menschen, Natur und Klima der Allgemeinheit aufgebürdet werden. Wußten Sie, daß bei der Verbrennung von jedem Liter Heizöl mit einer modernen Ölheizung rund 2,9 kg fossiles CO2 in die Atmosphäre gelangen und bei der Verbrennung von 1m3 Erdgas 1.9 kg fossiles CO2 freigesetzt wird. Fossile Brennstoffe bringen zudem ein erhebliches Transportrisiko mit sich.

Heizen mit Holz

Was spricht überhaupt für das Heizen mit Holz? Wenn man sich genauer damit beschäftigt, eine Vielzahl von Punkten:
Holz ist der erste und älteste Brennstoff der Welt. Es ist ein krisensicherer Brennstoff, den es auch dann noch geben wird, wenn alle anderen Energien (Öl, Gas, Uran) aufgebraucht sind bzw. nicht mehr verwendet werden.
Holz ist der einzige Brennstoff, der in gewissem Umfang sehr häufig in der näheren Umgebung erhältlich ist. Er läßt sich selbständig zubereiten und macht damit unabhängig von externen Energie-Lieferanten.
Holz besitzt keinen einheitlichen Heizwert, bedingt durch die Vielzahl unterschiedlicher Holzarten. In der Regel läßt sich aber sagen, daß ein Kubikmeter Holz (20% Restfeuchte) den gleichen Heizwert wie ein 200 Liter Heizöl oder 200 Kubikmeter Erdgas besitzen. Die Verbrennungsrückstände, d.h. die reine Holzasche ist mit einer Vielzahl von Mineralstoffen versehen, u.a. Phosphor, Natrium. Calcium und Magnesium. Reine Holzasche eignet sich daher gut als Gartendünger. Man kann in diesem Zusammenhang schon fast von einer Recyclebarkeit des Rohstoffes Holz sprechen.

Beim Thema Recyclebarkeit ist der Umweltschutzgedanke natürlich nicht weit. Holz ist einer der schwefelärmsten Brennstoffe überhaupt und erzeugt daher auch kaum Schwefeldioxid, welcher mit hauptverantwortlich für den sauren Regen gemacht wird.

Holz und der Treibhauseffekt

Um diesen Satz zu erklären, muß man ein wenig in die Tiefe gehen. Bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen, dazu gehören Kohle, Erdöl, Erdgas, aber auch Biomasse wie Holz und Stroh, entsteht Kohlendioxid (CO2). Dieses unsichtbare Gas ist zusammen mit anderen Spurengasen Bestandteil der Ozonschicht. Die Schicht schützt bzw. sorgt dafür, daß der größte Teil der Sonnenstrahlung zur Erde, welche von der Erde wieder reflektiert wird, nicht wieder aus der Atmosphäre austritt.

CO2 reflektiert u.a. diese langwellige Sonnenstrahlung, so daß sie die unteren Luftschichten und die Erdoberfläche auf durchschnittlich 15°C erwärmen und damit die Erde erst bewohnbar macht (natürlicher Treibhauseffekt). Wird aber zuviel CO2 erzeugt, wie das z.Z. der Fall ist, führt das zu einem zusätzlichen Treibhauseffekt. Dadurch heizt sich das Klima auf , mit nicht absehbaren Folgen für die Umwelt. Der Verbraucher und auch jeder Heizungsbesitzer ist heute aufgefordert, den Ausstoß von CO2 auf ein Minimum zu reduzieren bzw. den CO2-Kreislauf wieder zu schließen. Das bietet die Holzfeuerung durch den Vorgang der Photosynthese.

Holz und die Photosynthese

Kohlendioxid wird über den Vorgang der Photosynthese wieder in den Kreislauf eingeführt. Pflanzen und Bäume nehmen beim Wachsen das Kohlendioxid (CO2), Mineralstoffe, Wasser (H2O) und Sonnenlicht auf und geben dafür u.a. Sauerstoff (O2) an ihre Umgebung ab.
Das Holz gibt während der Verbrennung ebenfalls CO2 ab und dieses wird von den anderen Bäumen wieder aufgenommen. Die dabei u.a. entstehenden Asche genutzt als Gartendünger schließt den Kreislauf wieder. Öl und Gas als fossile Brennstoffe haben ihren Kohlenstoff über Millionen von Jahren gebunden und dieser wird jetzt kontinuierlich an die Atmosphäre abgegeben. Es wird allerdings – im Gegensatz zu Holz – keinem Kreislauf zugeführt, da nur Holz ein nachwachsender Rohstoff ist.

Man kann sicherlich sagen, daß Holz – als Brennstoff richtig genutzt – eine umweltfreundliche Art zu heizen, darstellt. Nur der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß sich bei der reinen Holzverbrennung keinen giftigen Chlorverbindungen oder Schwermetalle bilden.

Kombispeicher

Kombispeicher bestehen aus zwei Speichern, einem Pufferspeicher und einem – im oberen Bereich des Puffer-Speichers integrierten – Warmwasser-Speicher. Anstelle des Warmwasser-Speichers kann auch eine Heizspirale integriert sein, die das Wasser im Durchfluss erwärmt. Einsatzgebiet von Kombispeichern ist z. B. die kombinierte solare Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung.
Funktionsweise eines Kombispeichers

Der Kombispeicher ist mit dem Heizkessel und der Solaranlage verbunden. Der Pufferteil des Kombispeichers beinhaltet das Heizwasser des Heizkreislaufs.

Im unteren Bereich des Kombispeichers ist der Solarwärmetauscher angeordnet. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung fließt die Wärmeträgerflüssigkeit der Solaranlage durch diesen Wärmetauscher und erwärmt das Heizwasser im Pufferteil des Speichers. Dieses wiederum gibt die Wärme an den Warmwasser-Speicher bzw. an die Heizspirale weiter.
Sollte nicht genügend solare Wärme zur Verfügung stehen, wird der Heizkessel zugeschaltet. Wird hingegen mehr solare Wärme erzeugt, als für die Trinkwassererwärmung benötigt, wird diese bei Bedarf an den Heizkreislauf abgegeben.

Quelle: Buderus

Kondenswasser

Beim Betrieb von Heizkesseln entsteht Kondenswasser, wenn der bei der Verbrennung gebildete Wasserdampf unter die Taupunkttemperatur abgekühlt wird.
Kondenswasserbeschaffenheit

Die Taupunkttemperatur stellt die Grenze zum Kondensationsbereich dar
Die Beschaffenheit von Kondenswasser aus Heizkesseln wird in erster Linie von der Zusammensetzung des Brennstoffs sowie der Art der Verbrennung beeinflusst. Beim Kondensationsvorgang lösen sich Abgasbestandteile, die das Kondenswasser für gewöhnlich sauer reagieren lassen. Maßstab hierfür ist der pH-Wert.

Kondenswasserinhaltsstoffe

Als Hauptsäurebildner ist das bei der Verbrennung entstehende Kohlendioxid zu nennen, das im Kondenswasser zu Kohlensäure reagiert. Die Entstehung von Stickoxiden, die im Kondenswasser Salpetersäure bilden können, lässt sich durch optimierte Verbrennungs-bedingungen mit niedrigen Temperaturen minimieren. Das Vorhandensein von Schwefelsäure wird durch den im Brennstoff enthaltenen Schwefel bestimmt. Aufgrund der aggressiven Eigenschaft von Säuren, lassen sich im Kondenswasser je nach Säurestärke und entsprechend verarbeiteten Materialien ggf. auch Metallkonzentrationen feststellen.

Kondenswassermenge

Die Menge des beim Brennwertbetrieb anfallenden Kondenswassers hängt aufgrund des unterschiedlichen Feuchte- und Wasserstoffgehaltes wesentlich von dem zum Einsatz kommenden Brennstoff und dem Brennstoffdurchsatz ab. Außerdem spielt hierbei die Menge und Feuchtigkeit der beim Verbrennungsprozess beteiligten Luft sowie die erzielbare Abgastemperatur eine Rolle. Für die maximal erreichbare Kondenswassermenge kann für Gasfeuerungen von 0,14 ltr./kWh und für Ölfeuerungen von 0,08 ltr./kWh ausgegangen werden.

Quelle: Buderus

Neutralisation

Unter Neutralisation wird die Umwandlung von zumeist sauer reagierenden Stoffen in einen neutralen Zustand wie z.B. Wasser verstanden. Dazu kommen entsprechend chemisch reagierende Substanzen zum Einsatz. In der Heiztechnik betrifft die Neutralisation insbesondere das bei dem Betrieb von Brennwertkesseln anfallende Kondenswasser.

Notwendigkeit der Neutralisation

Zulässigkeit der Einleitung von Kondenswassers nach der Kesselleistung

Kondenswasser aus Brennwertkesseln wirkt aufgrund der sauren Beschaffenheit korrosionsfördernd. Deshalb sind bei der Ableitung von Kondenswasser zum Schutz der Abwasseranlagen grundsätzlich die örtlichen Bestimmungen der kommunalen Abwasserbehörden zu achten. Diese richten sich oft nach dem Arbeitsblatt ATV -A251, das im Wesentlichen die Zulässigkeit der Einleitung des Kondenswassers mit und ohne Neutralisationseinrichtung nach der Kesselleistung differenziert.

Neutralisationseinrichtungen

Aufbau einer typischen Neutralisationseinrichtung
Ist eine Neutralisation von saurem Kondenswasser aus Brennwertkesseln erforderlich, sind die entsprechende Einrichtungen grundsätzlich zwischen dem Kondenswasseraustritt des Brennwertkessels und dem Anschluss an das öffentliche Abwassernetz einzubauen. Diese sind mit entsprechenden Neutralisationsmitteln ausgestattet und werden für kleinere Kondenswassermengen üblicherweise nach dem Durchlaufprinzip ausgeführt.

Neutralisationsmittel

In kleineren Neutralisationseinrichtungen sind Granulate die zur Zeit wohl gebräuchlichsten Neutralisationsmittel. Sie bestehen für gewöhnlich aus natürlichen Substanzen. Ein gängiges Neutralisationsmittel ist z.B. eine Granulatmischung aus Magnesiumoxid und -hydroxid, dass u.a. auch bei der Mörtelbereitung in der Bauindustrie Verwendung findet. Das Material verbindet sich mit der im Kondenswasser maßgeblich enthaltenen Kohlensäure.

Quelle: Buderus

Niedertemperaturkessel

Niedertemperaturkessel werden temperaturveränderlich zwischen (theoretisch) Raumtemperatur und maximal etwa 80°C betrieben. Niedertemperaturkessel sind so konstruiert, dass die Kondensation des bei der Verbrennung gebildeten Wasserdampfs in den Heizgaswegen des Kessels weitgehend vermieden wird.
Einsatzbereiche und technische Merkmale

Niedertemperaturkessel kommen vor allem in Verbindung mit Heizöl zum Einsatz. Heizöl bildet bei der Verbrennung weniger Wasserdampf als Erdgas, entsprechend geringer ist der energetische Zugewinn durch Brennwertnutzung. Öl-Brennwertkessel konnten sich deshalb noch nicht so durchsetzen wie Gas-Brennwertkessel.

Die Leistungsbandbreite geht als Guss- oder Stahlkonstruktion von etwa 17 kW bis zu mehreren Tausend kW. Durch konstruktive Maßnahmen, z.B. spezielle interne Wasserleittechniken, wird die schädliche Kondensatbildung vermieden.
Der „Norm-Nutzungsgrad“ (nach DIN 4702/8 messtechnisch ermittelt) erreicht, auf Heizwert bezogen, Werte bis um 95%. Auf Brennwert bezogen sind dies etwa 86%. Die Schadstoffemissionen sind sehr gering und unterschreiten die zur Vergabe des „Blauen Engel“ vorgegebenen Grenzwerte zum Teil deutlich.

Quelle: Buderus

Niedertemperaturtechnik

Moderne Heizkessel arbeiten heute nach dem Niedertemperaturprinzip. D.h., ihre Betriebstemperatur wird dem Wärmebedarf des Gebäudes in Abhängigkeit von der Außentemperatur angepasst.

Funktion der Niedertemperaturtechnik

Bei der Niedertemperaturtechnik wird der Wärmeanteil, der sich auf das trockene Verbrennungsgas bezieht, ausgenutzt. Eine Kondensation, bei der ungewünschtes Kondenswasser entsteht, wird dabei verhindert. Dies gelingt mit speziellen Kesselkonstruktionen in Verbindung mit dem dazugehörigen Regelgerät.

Quelle: Buderus

Ölbrenner

Bei Ölbrennern kann aufgrund der Flammenfärbung grundsätzlich zwischen Gelb- und Blaubrennern unterschieden werden. Blaubrenner weisen durch die nahezu vollständige Ölvergasung eine besonders saubere Verbrennung auf. Beim Gelbbrenner ist die Flammenfärbung auf glühende Kohlenstoffpartikel zurückzuführen

Funktionsprinzip

Funktionsdarstellung eines Öl-Blaubrenners

Das Grundprinzip moderner Ölbrenner beruht auf der möglichst vollständigen Ölzerstäubung. Das Öl wird dabei zunächst vorgewärmt und dann durch eine Düse gedrückt, wobei es in Rotation versetzt wird und in feinste Öltröpfchen zerstäubt. Es entsteht ein Ölnebel, der hinter der Düse einen breiten Kegel bildet. Diesem wird zum einen Verbrennungsluft sowie heiße Heizgase zugeführt. Dadurch verdampft das Öl und es entsteht ein Gas-Luft-Gemisch, das nach Zündung verbrennt. Blaubrenner arbeiten dabei mit einem höheren Gebläsedruck was im Gegensatz zu Gelb- bzw. Transparentbrennern zu einer intensiveren Rückführung von Heizgasen aus der Verbrennungszone führt. Dadurch wird eine nahezu vollständige Ölverdampfung und eine praktisch rückstandslose Verbrennung erreicht.

Quelle: Buderus

Pellets

Holzpellets sind Preßlinge aus trockenem, naturbelassenem Restholz (Sägespäne, Hobelspäne) mit einem Durchmesser von idealerweise 6 mm und einer Länge 10 bis 30 mm, die entsprechend der DIN 51731 ohne Zugabe von Bindemitteln nur mit natürlichen Holzharzen als Bindemittel gepreßt werden. Holzpellets eigenen sich aufgrund der extremen geringen Restfeuchte (ca. 8%) vorzüglich zur Verbrennung in Primäröfen. Der Ascheanteil von weniger als 0,5% ist verschwindend gering. Ein Kilogramm Holzpellets hat einen Heizwert von ca. 5 kWh und benötigt mit einem spezifischen Gewicht von 650 kg/m3 nur etwa halb soviel Lagervolumen wie Stückholz.

Mehr dazu:

Hargassner-Pellets-Heizung

pH-Wert

Das Maß der Säurehaltigkeit von Flüssigkeiten wird im Allgemeinen mit dem pH-Wert ausgedrückt. Neutrale Flüssigkeiten wie Wasser ist ein pH-Wert von 7 zugewiesen. Stoffe mit niedrigerem pH-Wert werden als sauer, Stoffe mit höherem pH-Wert als basisch bezeichnet.

pH-Werte verschiedener Stoffe

Die Differenz des pH-Wertes um eine Einheit, entspricht einer Änderung des Säuregrades um den Faktor 10. Flüssigkeiten reagieren mit höher werdender Säurekonzentration und abnehmendem pH-Wert zunehmend ätzend. Starke Säuren können besonders unedlere Metalle unter Wasserstoffentwicklung auflösen sowie verschiedene andere Materialien zersetzen.

Quelle: Buderus

Photovoltaik

Die Geschichte der technisch nutzbaren Photovoltaik begann mit der Entdeckung des photovoltaischen Effektes durch Alexander Bequerel im Jahre 1839. Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Licht in elektrische Energie.
Solarzellen werden überwiegend aus Silizium hergestellt. Aus diesem Material werden Scheiben von wenigen zehntel Millimeter Dicke geschnitten. Durch gezieltes Verunreinigen (Dotieren) mit Phosphor und Bor erzielt man in einer
dünnen Oberflächenschicht einen Überschuß an Elektronen (n-Silizium), im Rest des Materials einen Mangel an Elektronen (p-Silizium). Im Übergangsbereich entsteht ein inneres elektrisches Feld (Raumladungszone, RL-Zone).
Bei Lichteinwirkung werden freie Ladungsträger erzeugt und durch das innere elektrische Feld nach ihrer Polarität getrennt. Die elektrische Gleichspannung wird durch beiderseitig angebrachte Kontakte nach außen geführt, über die die Elektronen fließen können.
Aus Anwendungen in der Raumfahrttechnik entstanden in den 60er Jahren praktisch einsatzfähige Produkte.
Heute sind drei Zelltechnologien in großen Mengen verfügbar:
Je nach Art der kristallinen Struktur unterscheidet man zwischen:
monokristallinen Solarzellen:
Diese sind einheitlich dunkel, nahezu schwarz, haben sehr wenig Fremdatome. Der Wirkungsgrad ist am höchsten und liegt zwischen 13 – 16%.
polykristallinen Solarzellen:
Diese schimmern unterschiedlich bläulich, meist in einem hellen blau, sie haben einen geringeren Reinheitsgrad. Der Wirkungsgrad ist etwas schlechter. Er liegt bei 12 – 13%.
amorphen Solarzellen:
Diese kennt man in erster Linie von Taschenrechnern und Armbanduhren. Ihre Farbe ist dunkelbraun. Sie haben keine definierte wiederkehrende, kristalline Struktur und einen schwächeren Reinheitsgrad. Der Wirkungsgrad liegt bei 6 – 8%.
Die Grösse einer einzelnen Solarzelle kann verschieden sein.
Typische Grössen sind 10 x 10 cm oder die Hälfte bzw. ein Drittel davon, auch kleiner. Module sind die unter einer gemeinsamen, transparenten Abdeckung zusammengefassten und verschalteten Einzelzellen. In einem Solarmodul werden die Solarzellen (typisch 36 Stk) in Reihe zusammengeschaltet. Eine Solarzelle hat eine Spannung von 0,5 Volt und einen Strom von 3-7 Ampere (je nach Größe). Schaltet man die Zellen hintereinander, ergibt sich eine Modulspannung von 18 Volt und ein Strom von 3-7 Ampere. Es gibt auch Solarmodule mit 72 Solarzellen – 36 Volt usw….
Die Solarzelle kann entsprechend der Strahlungsleistung der Sonne den Gleichstrom erzeugen. Bei voller Sonneneinstrahlung (1000 W / m²) wird auch der maximale Strom erzeugt, bei halber Sonneneinstrahlung nur die Hälfte des Stromes.
Die Modul-Hersteller gewähren teilweise erhebliche Garantiefristen, um die inzwischen erreichte Zuverlässigkeit dieser von beweglichen Teilen freien Technik zu unterstreichen.

Das Erneuerbare Energien-Gesetz

Das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) vom 1.4.2000 ermöglicht erstmals einen annähernd kostendeckenden bis gewinnbringenden Einsatz für Kleinanlagenbetreiber.
Bei Betriebsbeginn der Anlage bis Ende 2001 sind 99 Pf/kWh an Einspeisevergütung für die Dauer von 20 Jahren sowie das Inbetriebnahmejahr garantiert. Längeres Warten verringert die Einspeisevergütung, so werden für ab Januar 2002 in Betrieb gehende Anlagen nur noch mit 99 Pf/kWh abzgl. 5% = 94,05 Pf/kWh gezahlt. Die Subventionierung der Einspeisevergütung erfolgt nicht durch die EVU’s selbst, sondern über den Strompreis durch alle Energieverbraucher.
Der Markt für Photovoltaik-Module, Wechselrichter und die übrige notwendige Technik ist seit Inkrafttreten des Gesetzes im Wachsen. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage ist jedoch nicht mit einem schnellen Nachgeben der Preise zu rechnen.
Die finanzielle Förderung bzw. zinsgünstige Finanzierung von Photovoltaik-Kleinanlagen sind immer noch interessant, durch die erhöhte Anzahl von Antragstellern ist jedoch mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Meldungen von Lobbyisten schaffen Verunsicherung über die Dauerhaftigkeit der möglichen Vergütung und den Abrechnungsmodus mit den EVU’s. Gerichtliche Entscheidungen zu diesem Thema haben das Gesetz und die Einspeisevergütung bislang nur bestätigt und geben keine Ansatzpunkte für eine mögliche Aushebelung des Gesetzes auf EU-Ebene.
Durch die neue und nicht immer durchsichtige Sachlage bei Förderung, Vergütung, Abrechnung ist es empfehlenswert, die Montage und den Betrieb der Anlage vor Entscheidungsfällung mit einem erfahrenen Solaranlagenbauer anzuklären. Der optimale Montageort bei einem Neubau ist bereits in Entwurf und Planung zu berücksichtigen.

Quelle: www.solarworld.de

Raumluftunabhängige Betriebsweise

Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise wird die für die Verbrennung benötigte Luft dem Heizkessel direkt aus dem Freien zugeführt und nicht dem Aufstellraum entnommen. Sog. Luft-Abgas-Systeme sind Rohr-in-Rohr-Konzepte: Im Innenrohr wird das Abgas ins Freie geleitet und in dem Ringspalt zwischen äußerem und innerem Rohr wird die Verbrennungsluft dem Gerät zugeführt.

Quelle: Buderus

Raumtemperaturgeführte Regelung

Die Vorlauftemperatur des Heizmediums wird in Abhängigkeit der Raumtemperatur eines gewählten Referenzraumes geregelt. Alle auf einen Raum wirkenden Einflussgrößen, wie z. B. Fremdwärmegewinne durch Sonneneinstrahlung, werden bei der Raumtemperaturmessung erfasst und bei der Wahl der Vorlauftemperatur entsprechend berücksichtigt.

Quelle: Buderus

Regelung

Die Heizungsregelung hat die Aufgabe, für angenehme und raumindividuelle Wärme zu sorgen. Je nach Ausstattung regelt sie ein oder mehrere Heizkreise mit unterschiedlichen Vor- und Rücklauftemperaturen. Auch kann sie die Erzeugung von Warmwasser oder die regeltechnische Einbindung von Sonnenenergie in das bestehende Heizsystem koordinieren.

Gesetzliche Vorgaben

Thermostatventile als selbsttEinrichtungen zur raumweisen Temperaturregelung ätig wirkende

Mit der gültigen Heizungsanlagenverordnung fordert der Gesetzgeber energiesparende und wirtschaftlich arbeitende Heizungsanlagen. So sind heiztechnische Anlagen mit selbsttätig wirkenden Einrichtungen zur raumweisen Temperaturregelung auszustatten. Üblicherweise werden hier thermostatische Heizkörperventile eingesetzt. Darüber hinaus sind zentrale – ebenfalls selbsttätig wirkende – Einrichtungen vorgeschrieben, die in Abhängigkeit von der Außentemperatur oder einer anderen geeigneten Führungsgröße und der Zeit die Bereitstellung der Wärme sowie den Einsatz der elektrischen Antriebe koordinieren.

Regeltechnische Umsetzung

Das Regelsystem am Heizkessel als zentrale Einrichtung Ausgangspunkt ist das Regelsystem am Heizkessel als zentrale Einrichtung. Von hier aus wird die Wärmeabgabe aller Heizkörper in gleicher Weise koordiniert. Entscheidend ist hierbei die Temperatur, mit der das Heizwasser in den Heizkörper eintritt, die sogenannte Vorlauftemperatur. Diese wird im Bereich Ein- und Mehrfamilienhäuser in der überwiegenden Anzahl der Fälle in Abhängigkeit der momentan herrschenden Außentemperatur geregelt.
Die zusätzliche Einzelraumregelung (üblicherweise Thermostatventile) ermöglicht, die individuelle – unter anderem von der Nutzung der Räume abhängige – Einstellung der Raumtemperatur. So kann z. B. im Badezimmer eine Raumtemperatur von 24°C, im Wohnzimmer von 20°C oder im Schlafzimmer von 18°C gewählt werden.

Quelle: Buderus

Regenwassernutzung

Die Aufbereitung von Grundwasser zu einwandfreiem Trinkwasser wird immer schwieriger und verschlingt jährlich Millionen. Besonders in landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten nimmt die Belastung des Grundwassers durch Nitrate und Pestizide bedrohliche Ausmaße an. In Ballungsgebieten sind es vor allen chlorierte Kohlenwasserstoffe, die Probleme bereiten. Immer häufiger muß bei der Trinkwasserbereitung auf Grundwasserreserven unter stadtfernen, naturnahen Gebieten zurückgegriffen werden. Die Folge sind Grundwasserabsenkungen mit teilweise verheerenden Auswirkungen. Die Vergeudung von Trinkwasser für Auto-, Gebäude- und Straßenreinigung ist daher ökologisch nicht mehr vertretbar. Vor allem aber zu Gartenbewässerung und Toilettenspülung sollte Regenwasser genutzt werden.

Wasserbedarf für die WC-Spülung
Die Toilette ist der Wasserverbraucher Nummer Eins im Haushalt. Bei Toiletten mit herkömmlichen Spülkästen beträgt der Verbrauch ca. 45 l pro Person und Tag. Wird ein Spülkasten verwendet, bei dem die Wassermenge mit Hilfe einer Sparregelung begrenzt werden kann, ergibt sich ein durchschnittlicher Verbrauch von ca. 18 l pro Person und Tag.

Wasserbedarf für die Waschmaschine
Beim Wäschewaschen ist der Wasserverbrauch je nach Haushaltsgröße sehr verschieden. So schwankt der Wasserbedarf zwischen ca. 16 und 40 l pro Person und Tag, abhängig von der Ausnutzung der Maschine (Füllgrad) und deren Alter. Der Richtwert beträgt 18 l pro Person und Tag.

Wasserbedarf für Reinigung und Garten
Der Verbrauch für die Gartenbewässerung ist naturgemäß nicht über das ganze Jahr konstant. Pro Quadratmeter Gartenfläche wird mit ca. 60 l im jährlichen Durchschnitt gerechnet.
Regenwasserlagerung

Die Lagerung von Regenwasser in unterirdischen Behältern bringt gegenüber allen Alternativen erhebliche Vorteile. Absolute Dunkelheit und gleichbleibende, relativ niedere Temperaturen verhindern Fäulnisbildung und Algenwachstum. Ganz wesentlich ist, daß der Behälterwerkstoff gegenüber Regenwasser absolut neutral ist und keinerlei Stoffe an das Wasser abgibt. Die geschlossene und glatte Oberfläche des Behälters verhindert das Eindringen von Wasser- oder Schlammpartikeln in die Wandung. Außerdem ist gewährleistet, daß der Behälter einfach gereinigt werden kann. Zu den Grundanforderungen an jede Behälter zählen optimale Stabilität und Beständigkeit gegen extreme Außeneinwirkungen (leichte Erdbeben, Huminsäuren, Jauche etc).

Schichtenspeicher

Schichtladesysteme

Die Speicherung von Wärme in Pufferspeichern ist eine empfehlenswerte Möglichkeit, Energieerzeugung und Verbrauch zeitlich zu trennen. Bei gut ausgeführten Systemen ergibt sich eine Temperaturschichtung im Speicher, d.h. dass sich das wärmste Wasser oben und das kälteste Wasser unten im Speicher befindet.
Bei Schichtladesystemen wird das von der Solaranlage erwärmte Wasser genau in der richtigen Höhe eingebracht, sodass die Temperaturschichtung nicht gestört wird. Dadurch bleiben auch bei Beladung mit mittleren Temperturen die Schichten mit anderen Temperaturen ungestört. Die Entladung des Peichers (z.B. bei Heizenergiebedarf) erfolgt wiederum aus der Schicht, die gerade deas richtige Temperaturniveau hat. Dadurch bleiben bei geringem Heizwärmebedarf die höheren Temperaturen der oberen Schichten erhalten.

Quelle: www.energiesparhaus.at

Solarkreislauf

Der Solarkreislauf besteht im Wesentlichen aus dem gedämmten Rohrnetz mit Pumpe und Sicherheitseinrichtungen. Alle funktions- und sicherheitsrelevanten Komponenten des Solarkreislaufs sind in vorgefertigten Baugruppen (Komplettstation) erhältlich.

Funktionen und Komponenten des Solarkreislauf

Die Solarkreispumpe sorgt für die Umwälzung des Wärmeträgermediums zwischen Sonnenkollektor und Wärmespeicher.

So wird die Solarwärme über das Rohrnetz zum Speicher transportiert und dort abgegeben. Einrichtungen wie Sicherheitsventil und Ausdehnungsgefäß tragen zum sicheren Betrieb der Anlage bei.

Das Membran-Ausdehnungsgefäß z. B. gleicht die durch Erwärmung auftretende Volumenveränderung des Wärmeträgermediums aus.

Quelle: Buderus

Solarspeicher

Je nach Nutzung der gewonnenen Wärme werden Warmwasser-, Kombi- oder Pufferspeicher eingesetzt. Bivalente Warmwasser-Speicher finden in der Regel bei solarer Trinkwassererwärmung und Pufferspeicher bei Heizungsunterstützung Verwendung. Für die kombinierte Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung eignen sich Kombispeicher.

Bedeutung und Aufbau eines Solarspeichers

Der Speicher bildet die Schnittstelle zwischen dem Solarsystem und dem konventionellen Heizsystems, das immer dann einspringt, wenn nicht genügend Solarwärme angeboten wird. Solarspeicher sind so aufgebaut, dass die erwärmte Solarflüssigkeit durch einen Glattrohr-Wärmetauscher geleitet wird, der sich in dem Speicher befindet. Je nach Konstruktion wird die Solarwärme an den gesamten oder an verschiedene Schichten des Speichers abgegeben. Die Konstruktion des Schichtenladespeichers zum Beispiel gewährleistet, dass im oberen Bereich des Speichers relativ schnell warmes Wasser mit der gewünschten Temperatur zur Verfügung steht, während die unteren Bereiche erst nach und nach aufgeheizt werden.
Funktion eines Schichtenladespeichers

Das Funktionsprinzip des Schichtenladespeichers beruht darauf, dass in dem betrachteten Temperaturbereich warmes Wasser eine geringere Dichte hat als kaltes, daher leichter ist und nach oben steigt. Beim Schichtenladespeichers ist um den Solarwärmetauscher ein Wärmeleitrohr angeordnet. Das Wärmeleitrohr ist unten mit einer Öffnung versehen, durch die das zu erwärmende Trinkwasser einströmt. Das Wasser erwärmt sich und steigt im Wärmeleitrohr nach oben, ohne sich mit dem umgebenden kälteren Wasser im Speicher zu vermischen. Im oberen Bereich dieses Wärmeleitrohrs sind in regelmäßigen Abständen Ausströmöffnungen mit temperaturgesteuerten Rückschlagklappen eingesetzt, durch die das erwärmte Wasser in die Schicht des Speichers mit gleicher Temperatur gelangt.
Quelle: Buderus

Speicherbevorratung

Bei dieser Form der Trinkwassererwärmung wird das Wasser auf Vorrat erwärmt und in einem Speicher zur Entnahme bereitgehalten.

Quelle: Buderus

Staubsaugeranlage

Wussten Sie, dass Ihr alter Staubsauger mehr staubt als saugt? Aber auch moderne Geräte blasen mit der Abluft feine Staubpartikel aus, die sich wieder im Raum verteilen und üble Geruchswolken bilden. Nicht nur Menschen, die unter Asthma und Allergien leiden, wissen davon ein Lied zu singen.

Die Lösung bietet ein Zentrales- Staubsaugsystem. Über ein Rohsystem, das wie ein Abwasserrohrsystem im Haus installiert wird, reinigen Sie ihr Haus auf die bequemste und hygienischste Weise. Der Zentral-Staubsauger befördert gefilterte Saugluft samt ihrem Reststaub direkt ins Freie.

Das Absaugen geschieht über ein spezielles Rohrsystem, welches im Unterputz oder Aufputz installiert ist. Der Schmutz gelangt in die Zentraleinheit, die in einem beliebigen Raum des Hauses installiert ist. Dort wird der Grobschmutz ausgefiltert und die mit Mikrostaub belastete Luft ins Freie geleitet.
Vorteile:

Saugstark mit 2 bis 4 mal höherer Saugkraft als herkömmliche Staubsauger
Bis zu 70 % weniger Staubwischen und 3 mal weniger Feuchtwischen bei glatten Böden
Kein Schleppen schwerer Staubsauger, sondern nur Einstecken eines leichten Saugschlauches in eine Saugdose.
.Preisgünstig, da nur einmalige Anschaffung bei hoher Lebensdauer und geringen Betriebskosten 5.Leise, absolut kein Motorgeräusch in den Wohnräumen.
Möbelschonend, es gibt keine Beschädigung durch den hinterhergezogenen Staubsauger.
Sicher, ohne gefährlichen Kabelsalat im Arbeitsbereich.
Hygienisch sauber, da auch Feinst- und Mikrostaub (von Milben, Pollen) total ins Freie entsorgt wird.
Gesundheitsfördernd für Hausstaub- und andere Allergiker sowie Asthmatiker.
Umweltschonend durch wiederverwendbare Filter statt Wegwerffilter
Kein unangenehmer Geruch aus dem Filtersack
Jeder Raum Ihrer Wahl (auch Keller, Dachboden etc.) eine Anschlussdose in der Wand. Ein Kunststoff-Rohrsystem verbindet die Anschlussdosen mit dem Zentralgerät, das z.B in Ihrer Garage fix montiert ist.

Taupunkt

Als Taupunkt wird der Zustand von Verbrennungsgasen beschrieben, bei dem diese vollständig mit Wasserdampf gesättigt sind. Dieser Zustand wird beim Abkühlen erreicht. Die zugehörige Temperatur ist die Taupunkttemperatur. Eine Unterschreitung der Taupunkttemperatur führt zur Kondensation des Wasserdampfes.

Taupunkttemperaturangaben

Taupunkttemperaturen von Erdgas und Heizöl
Die Taupunkttemperatur hängt vom Wasserdampf-Anteil in den Verbrennungsgasen ab. Sie ist deshalb bei den Brennstoffen Öl und Gas verschieden. Eine weitere Einflussgröße ist der Verbrennungsluft-Überschuss, bzw. der in den Abgasen gemessene CO2-Gehalt.

Quelle: Buderus

Thermografie

Bei einer Thermografie wird ein Wärmebild (Infrarotbild) eines Hauses erstellt. Anders als eine konventionelle Kamera unterscheidet eine Wärmebildkamera nicht hell und dunkel, sonder warm und kalt. Auf diese Art können kalte Stellen (z.B. Wärmebrücken) eines Bauteils aufgespürt werden. In Verbindung mit einer Dichtheitsmessung (Blower-Door-Messung) können undichte Stellen aufgespürt werden, da hier kalte Luft einströmt und die Infrarotkamera diese Stellen anzeigt.
Quelle: www.energiesparhaus.at

Thermostatventil

Das Thermostatventil hat die Aufgabe, die Wärmeabgabe eines Heizkörpers durch mehr oder weniger starkes Drosseln des Heizwasserstroms dem jeweiligen Raum-Wärmebedarf anzupassen.

Der Antrieb, Regler und Fühler der Regeleinrichtung bilden im Thermostat-Kopf eine konstruktive Einheit, den sogenannten Temperaturweggeber oder einfach auch Thermostat genannt.

Der Thermostat  vergleicht die gemessene Raumlufttemperatur mit dem Sollwert und stellt über die Ventilspindel den Ventilhub und damit den Massenstrom zum Heizkörper entsprechend ein. Steigt die Raumtemperatur, z.B. durch Fremdwärmeeinflüsse, bewegt sich der Ventilteller in Schließrichtung. Fällt die Raumlufttemperatur, öffnet das Ventil.
Abweichungen von der gewünschten Raumtemperatur können durch Fremdwärmegewinne wie Beleuchtung oder Sonneneinstrahlung hervorgerufen werden. Wenn sich der Raum infolge von Sonneneinstrahlung über den gewünschten Wert hinaus aufheizt, wird der Heizwasser-Volumenstrom automatisch durch das Ventil reduziert.
Umgekehrt öffnet das Ventil selbsttätig, falls die Temperatur zum Beispiel nach dem Lüften niedriger ist als gewünscht. So kann mehr Heizwasser durch den Heizkörper fließen und die Raumtemperatur steigt wieder auf den gewünschten Wert an.

Quelle: Buderus, Heimeier

Trinkenwassererwärmung

In der Heiztechnik wird die Erzeugung von Warmwasser, z. B. zum Duschen oder Hände waschen, als Trinkwassererwärmung oder Warmwasserbereitung bezeichnet. Es gibt zwei Möglichkeiten zur Trinkwassererwärmung: die Durchflusserwärmung oder die Speicherbevorratung.
Quelle: Buderus

Unit

Als Unit wird die herstellerseitig aufeinander abgestimmte Funktionseinheit bestehend aus dem Heizkessel, dem Öl- oder Gasbrenner sowie der regeltechnischen Ausstattung bezeichnet.

Quelle: Buderus

Vakuumkollektor

Konstruktiv bedingt ist dieser meist als Röhrenkollektor ausgeführt. Die Verluste werden durch Evakuierung des Raumes zwischen Glasabdeckung und Absorber stark verringert. Dadurch ist das erreichbare Temperaturniveau höher als beim Flachkollektor.

Quelle: Buderus

Wartung

Die regelmäßige Prüfung der Heizungsanlage auf einwandfreie Funktion und Beseitigung der aufgefundenen Mängel wird in der Heiztechnik als Wartung bezeichnet. Diese sollte einmal jährlich durch den Heizungsfachmann durchgeführt werden.

Wartungsumfang und Gründe für eine Wartung

Reinigung der Heizgaszüge

Zur Wartung gehört die Kontrolle der Verschleißteile und der Sicherheitsfunktionen, die Reinigung von Bauteilen wie Düse und Filter (bei Ölheizkesseln) sowie die Überprüfung der regeltechnischen Funktionen und der Systemkomponenten wie Brennstoffleitungen, Ausdehnungsgefäß usw.
Aus Sicht der Wirtschaftlichkeit und Schadstoffarmut ist das Reinigen der Heizgaszüge von großer Bedeutung, da Ablagerungen von Bestandteilen des Brennstoffes und der Verbrennungsluft die Wärmeabgabe an das Heizwasser beeinträchtigen können.
Die Wartung trägt zur Erhaltung und Sicherheit der Funktionstüchtigkeit einer Heizungsanlage bei und stellt eine Voraussetzung für eine lange Lebensdauer der Anlage dar. Es bietet sich an, die Wartung am Ende einer Heizperiode durchführen zu lassen, so dass die Heizungsanlage für den nächsten Einsatz auf jeden Fall funktionsbereit ist.

Quelle: Buderus

Wärmeabgabe von Raumheizflächen

Heizflächen geben ihre Wärme durch Konvektion und Strahlung ab. Konvektiv ist die Wärmeabgabe, wenn die Raumluft an den Heizflächen vorbeistreicht und sich dabei erwärmt. Über Strahlung wird die Lufttemperatur nicht direkt beeinflusst, wohl aber die Temperatur der Raumflächen. Insbesondere durch die richtige Platzierung der Heizflächen kann die „Kaltstrahlung“ von Außenwänden und Fenstern ausgeglichen werden.
Einfluss der Möblierung

Die Leistungsabgabe eines Heizkörpers wird durch Möbelstücke, Tischplatten oder sonstige Einrichtungsgegenstände, die in einem Abstand kleiner als 30 cm vom diesem entfernt stehen, beeinträchtigt.
In Fällen, in denen es räumlich nicht anders möglich ist, sollte der Abstand jedoch mindestens 5 cm betragen. Dieser Zwischenraum ermöglicht zumindest die ungehinderte Wärmeabgabe durch Konvektion. Die nicht zum Tragen kommende Strahlungswärmeabgabe kann zu einer Leistungsminderung des Heizkörpers von bis zu 10% führen. Eine vergleichbare Leistungsminderung verursachen bis auf den Boden herabreichende Gardinen mit sehr dichten Gewebemaschen.
Beengte Platzverhältnisse bzw. zugestellte Heizkörper können auch zu Schwierigkeiten bei deren Reinigung und Pflege führen, die sich nachteilig auf die Raumlufthygiene auswirken.

Quelle: Buderus

Warmwasserbedarf

Mit dem Warmwasserbedarf wird die für den Verbrauch benötigte Menge an erwärmten Trinkwasser beschrieben. Diese ist neben den individuellen Gewohnheiten der Personen vor allem von der zu versorgenden Personenanzahl sowie Art und Anzahl entsprechend installierter Warmwassereinrichtungen bzw. -armaturen abhängig.

Typische Warmwasserverbräuche bei einmaliger Entnahme

Der Warmwasserbedarf ist für die Planung des Warmwassersystems von entscheidender Bedeutung. Diesbezüglich werden von entsprechender Normgebung (DIN 4708) Regeln zur Ermittlung des Warmwasserbedarfs vorgegeben. Unter Berücksichtigung von Parametern wie der Anzahl von Personen und Zapfstellen wird danach eine Bedarfskennzahl ermittelt. Diese muss von der Leistungskennzahl des zum Einsatz kommenden Systems zur Trinkwassererwärmung gedeckt werden.

Quelle: Buderus

Warmwasserkomfort

Unter Warmwasserkomfort wird verstanden, dass erwärmtes Trinkwasser über einen vom Benutzer festgelegten Zeitraum in der benötigten Menge mit der gewünschten Temperatur zur Verfügung steht. Zum Komfort gehört außerdem eine konstante Wassertemperatur während der Entnahme.

Kriterien für den Warmwasserkomfort

Warmwasserkomfort ist nicht mit Wasserverschwendung gleichzusetzen. Jedoch kann ein Komfortmangel zu einem übermäßigen Wasserverbrauch führen. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn die gewünschte Temperatur erst spät, nach längerer Wasserentnahme, erreicht wird.

Quelle: Buderus

Warmwasserspeicher

Bei autarker, d. h. vom Heizsystem unabhängiger, Warmwasserversorgung kommen meist elektrisch beheizte Kleinspeicher für Waschbecken oder auch größere Speicher für die Dusche zum Einsatz. Ist die zentrale Warmwasserversorgung an den Heiz-Wärmeerzeuger gekoppelt, stehen wandhängende, auf- und untergesetzte oder nebenstehende Speicher-Bauformen zur Wahl.

Wandhängende Warmwasser-Speicher
Wandhängende Warmwasser-Speicher mit bis zu 110 Liter sind in Verbindung mit Gas-Wandkesseln oder Thermen anzutreffen. Sie eignen sich zur Gruppenversorgung von Waschbecken mit Dusche. Bei größerem Warmwasserbedarf sind Gas-Wandkessel auch mit bodenstehenden Speichern nahezu beliebigen Speicherinhalts kombinierbar.

Aufgesetzter Warmwasser-Speicher
Der Warmwasser-Speicher ist auf den bodenstehenden Kessel gesetzt und benötigt somit keinen eigenen Stellplatz. Kessel und Speicher bieten ein geschlossenes Gesamtbild ohne sichtbare Verbindungsleitungen. Wegen der kurzen Verbindungswege sind die Rohrleitungsverluste minimal.

Untergesetzter Warmwasser-Speicher
Hier ist der Kessel auf den Speicher gesetzt, so dass die gesamte Einheit wenig Stellplatzbedarf benötigt. Der Brenner ist für Servicearbeiten bequem zugänglich und weniger verschmutzungsanfällig. Typische Speichergröße bis 200 Liter.

Nebenstehender Warmwasser-Speicher
Nebenstehende Warmwasser-Speicher beginnen aus optischen Gründen etwa ab 120 Liter und sind nach oben hin theoretisch unbegrenzt. Dieser Speichertyp findet seinen Einsatz deshalb bei größerem Bedarf im Zwei- und Mehrfamilienhaus.

Quelle: Buderus

Warmwasser-Vorrangschaltung

Die Warmwasser-Vorrangschaltung unterbricht während der Trinkwassererwärmung, d. h. während der Aufheizung des Warmwasser-Speichers, die Raumbeheizung. Dies geschieht, in dem die Heizkreis-Umwälzpumpe ausschaltet, die Speicherladepumpe einschaltet und das Heizwasser auf die erforderliche Temperatur, z. B. 75 °C, gebracht wird.

Quelle: Buderus

Die Wandheizung

Wärme aus der Wand liegt im Trend. Sie ist unsichtbar und energiesparend.

In den letzen Jahren ist der Marktanteil der Wandheizung stetig gewachsen. Ähnlich wie die Fußbodenheizung ist sie das wirtschaftliche und komfortable Heizsystem der Zukunft.
Besonders für private Bauherren ist die Wandheizung interessant: Sie bietet sich durch ihre energieeffiziente Technik für den Einsatz in Niedrigenergiehäusern geradezu an. Denn Wandheizungen sind Niedrigtemperaturheizungen. Damit sind sie optimal mit regenerativen Energien zu kombinieren. Da große Flächen den Raum erwärmen, liegt die Heizmitteltemperatur etwas über der Raumtemperatur.

Die Einbeziehung raumumschließender Flächen in heiztechnische Konzepte macht die Wandheizung zu einer attraktiven Systemlösung. Überaus vielseitig und als Niedertemperatursystem überaus sparsam. Die Wärme aus der Wand läßt sich auch nachträglich problemlos installieren. Zu den angenehmen Seiten einer Wandheizung gehört auch geringe Luft- und Staubzirkulation. Wo so gut wie keine Aufwirbelung stattfindet, herrscht praktisch staubfreie Atemluft. Hinzu kommt, dass sich durch die niedrige Lufttemperatur die relative Luftfeuchtigkeit erhöht. Beides schont die Atemwege und fördert das Wohlbefinden. Insbesondere Allergiker wissen das zu schätzen.
Wärmekomfort und Raumnutzung lassen sich optimal planen

Da keine Heizkörper die Wandflächen verstellen, lässt die Wandheizung jede Menge Spielraum für die Inneneinrichtung. Dennoch taucht immer wieder die Frage auf: „Was ist mit den Bildern und Schränken?“ Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass eine Bauvorhaben und auch die Einrichtung gewissen Vorstellungen und Planungen unterliegen. Wo später die Schrankwand stehen soll, wird niemand auf die Idee kommen eine Wandheizung zu installieren! Bilder können z.B. mit Galerieleisten angebracht oder entsprechenden Flächen zum Aufhängen in Augenhöhe ausgespart werden. In jedem Fall gehört, auch mit Blick auf spätere Nutzer, ein Verlegeplan zu den haustechnischen Unterlagen.

Quelle: www.flaechenheizung.de

Wärmeschutzverordnung

In der Wärmeschutzverordnung – oder auch Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz bei Gebäuden genannt – ist der maximal zulässige Wärmebedarf für Neubauten oder auch für nachträgliche Anbauten an bestehende Häuser festgelegt.
Wärmeverluste über die Außenbauteile, z. B. Außenwände, Fenster usw., haben großen Einfluss auf den Wärmebedarf eines Hauses. Das heißt, je größer der Wärmedurchgangskoeffizient (k-Wert, Kennwert für die Wärmedurchlässigkeit der Wand) beispielsweise der Außenwand ist, desto mehr Wärme geht über diese verloren.

Quelle: Buderus

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